Datenschutz-Grundverordnung: Jetzt wird es ernst

Die europäische Datenschutzgrundverordnung trat im Mai 2018 in Kraft. Viele haben davon gehört, umgesetzt wurde bisher wenig. Nun ist die Schonfrist für die Umsetzung allerdings vorbei.

Viele denken sie selbst seien von der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht betroffen.

Allerdings betrifft die DSGVO nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen Einzelunternehmer, Hotels, Frisöre etc.

Rekordstrafen: Bereits Millionen-Strafzahlungen in Deutschland ausgesprochen

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit verhängte im Dezember 2019 eine Strafzahlung von 9,6 Millionen Euro gegen den Konzern 1&1 Drillisch.

Strafen können je nach Schwere bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes betragen.

Mit Datenschutz sollte man daher wirklich nicht scherzen, vor allem da dieses Thema extrem wichtig und ein Grundrecht ist.

Zitat vom Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit:

„Datenschutz ist Grundrechtsschutz. Die ausgesprochenen Geldbußen sind ein klares Zeichen, dass wir diesen Grundrechtsschutz durchsetzen werden. Die europäische Datenschutzgrundverordnung gibt uns die Möglichkeit, die unzureichende Sicherung von personenbezogenen Daten entscheidend zu ahnden. Wir wenden diese Befugnisse unter Berücksichtigung der gebotenen Angemessenheit an.“

– Ulrich Kelber

Die DSGVO betrifft jedes Unternehmen und jeden Verein

Sobald personenbezogene Daten wie der Name, die Anschrift, die E-Mail-Adresse, das Geschlecht, der Geburtstag oder die Telefonnummer verarbeitet werden, ist höchster Datenschutz gefragt.

Sobald Personen auf Ihrer Webseite die Möglichkeit haben einige ihrer persönlichen Daten bei Ihnen zu hinterlegen, müssen Sie im Sinne der DSGVO handeln.

Beispiele dafür sind Kontaktformulare, Bewerbungsmöglichkeiten, Newsletteranmeldungen, Kundendaten bei Onlinebestellungen und viele mehr.

Ranking der Datenschutzverstöße

Die 10 größten DSGVO-Verstöße der Welt

Platz 1: British Airlines – Strafe ca. 204 Millionen Euro

Platz 2: Hotelkette Marriott International – Strafe ca. 110,39 Millionen Euro

Platz 3: Google – Strafe ca. 50 Millionen Euro

Platz 4: Österreichische Post – Strafe  ca. 18 Millionen Euro

Platz 5: Deutsche Wohnen SE – Strafe ca. 14,5 Millionen Euro

Platz 6: 1&1 Drillisch – Strafe ca. 9,6 Millionen Euro

Platz 7: Bulgarian National Revenue Agency – Strafe ca. 2,6 Millionen Euro

Platz 8: UWV (Regierungsbehörde der Niederlande) – Strafe ca. 900.000 €

Platz 9: Morele (Onlineshop Polen) – Strafe ca. 640.000 €

Platz 10: DSK Bank – Strafe ca. 510.000 €

Wir bauen Webseiten DSGVO gerecht auf.

Sind Sie sich unsicher, ob Ihre Webseite den aktuellen Ansprüchen der DSGVO entspricht oder brauchen Hilfe bei der Umsetzung, dann machen Sie ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns aus. Wir sehen uns dann gemeinsam mit Ihnen Ihre Webseite an.

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